Zink und Selenmangel beim Pferd

Selen- und Zinkmangel werden sehr häufig bei Pferden diagnostiziert. Sehr oft bessert sich diese Situation durch eine kurmäßige Supplementierung aber nicht nachhaltig oder die Werte bleiben trotzdem immer im unteren Bereich. Jetzt stellt sich die Frage, warum das so ist. Wenn wir dieser Frage nachgehen, finden wir in vielen Fällen eine Störung des Darmmilieus oder eine Überforderung der Leber. Deshalb müsste eine ursächliche Behandlung  genau hier ansetzen. „Zink und Selenmangel beim Pferd“ weiterlesen

Sehnenprobleme bei Pferden

Sehnengewebe ist so stark, dass es bei normaler Belastung nicht einreissen kann. Trotzdem zählen Sehnenschäden zu den eher häufigen Problemen im Alltag mit Pferden. Sowohl die Aufzucht, als auch die Fütterung, die Hufbearbeitung, die Haltung und die Bewegung und noch viele weitere Aspekte spielen hier zusammen und machen manche Pferde anfälliger für dieses Problem als andere.
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30.4.2019 Kärnten: Stoffwechselerkrankungen beim Pferd – das sollten Sie wissen

Wann: Dienstag 30. April 2019 von 19 bis ca 22 Uhr
Wo: Gasthof und Hotel zur Post, Unterbergen 3
          9193 Unterbergen / Kärnten
          Eintritt 10 Euro*
zur Anmeldung

Welche Bedeutung hat der Stoffwechsel bei der Entstehung von Cushing, Kotwasser, Mauke, Allergien, EMS, Kolikneigung und ähnlichen Problemen und welche Behandlungsmöglichkeiten bietet die Ganzheitsmedizin.
Referentin: Dr. Elke Weissensteiner, Tierärztin für ganzheitliche Pferdetherapie

*für die Besitzer der von mir behandelten Pferde ist der Vortrag kostenfrei

Mauke beim Pferd

Mauke ist eine entzündliche Erkrankung der Haut in den Fesselbeugen des Pferdes. Wenn die Hautveränderungen weiter am Bein nach oben gehen, spricht man von Raspe.
Man findet leichte Rötungen der Haut und nässende Ausschläge bis zu Borkenbildungen. Die Behandlung ist mühsam und oft ineffektiv. Die Ganzheitsmedizin sieht Mauke als ein inneres Geschehen, das sich über die Haut im Außen zeigt, und das deshalb auch von innen behandelt werden sollte.
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Hilfe, mein Pferd stolpert! Was tun?

Immer wieder höre ich, dass Pferde sehr viel stolpern. Manchmal ist es so schlimm, dass Pferdebesitzer um ihre Sicherheit fürchten.
Was können die Ursachen sein und wie kann man helfen?

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9 Punkte wie Du Dein Pferd vor Arthrose schützen kannst

Die beste Therapie ist die Vorbeugung, damit Arthrose  nach Möglichkeit gar nicht erst entsteht!
Sieh Dir an, wie Du dazu beitragen kannst, dass Dein Pferd möglichst keine Probleme mit den Gelenken bekommt.

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Was hilft bei Arthrose beim Pferd?

Arthrose ist eine degenerative, meist chronisch fortschreitende Erkrankung der Gelenke. Betroffen ist in erster Linie der Gelenksknorpel. Aber auch arthrotische Knochenzubildungen, besonders im Bereich der Gelenksränder kommen vor. Wichtigstes Symptom ist der Schmerz bzw die Lahmheit, wobei sich lange schmerzfreie Phasen mit akuten Schüben abwechseln können. Während eines akuten arthritischen Schubes sind die Gelenke geschwollen und warm.

In der Therapie geht es in erster Linie um Schmerzlinderung und darum das Tier so lange wie möglich als Reitpferd zu erhalten. Wenn möglich möchte man ein Fortschreiten der Erkrankung vermeiden.

Die Schulmedizin hat ihre Behandlungsmethoden, aber auch  die Ganzheitsmedizin kann hier einiges bieten:

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Aufwärmphase vor dem Reiten 20 Minuten – warum?

Alle Reiter kennen die Grundregel: erst mindestens 20 Minuten im Schritt aufwärmen, dann kann in höheren Gangarten geritten werden.

Als Osteopathin liegt mir die Gelenksgesundheit unserer Pferde sehr am Herzen und deshalb plädiere ich auch immer dafür, diese Aufwärmzeit wirklich einzuhalten.  Leider haben nicht alle Reiter die Geduld.
Weil Menschen  aber eher bereit sind, etwas zu befolgen, wenn sie es verstehen, möchte ich heute einmal über den Hintergrund für dieses Dogma schreiben.

Was man über die Gelenksfunktion wissen sollte:

Ein Gelenk besteht aus mindestens 2 von Knorpel überzogenen Knochenenden. Zusammengehalten wird das Ganze von der Gelenkskapsel, sowie von Bändern und Muskeln. Der Gelenksspalt wird von einer Flüssigkeit, der sogenannten Synovia, ausgefüllt. Diese Synovia überzieht einerseits  als Gleitmittel die Knorpel und ist andererseits  auch für die Ernährung des Knorpels zuständig.

Die Gelenksflüssigkeit hat 2 Funktionen: 1.sie ist  Gleitmittel
                                                                                     2. sie ernährt den Knorpel

In Ruhe befindet sich weniger Geleksflüssigkeit im Gelenk. Erst wenn sich das Pferd mehr bewegt  produziert die innere Schicht der Gelenkskapsel vermehrt Gelenksflüssigkeit.
Man kann den Knorpel mit einem Schwamm vergleichen. Bei Belastung wird er ausgequetscht, bei Entlastung saugt er sich mit Gelenksflüssigkeit voll und quillt dabei an.

Der Gelenksknorpel ist wie ein Schwamm – er muss sich mit Flüssigkeit vollsaugen bevor er belastet wird

Jetzt ist das Gelenk einsatzbereit. Der Reiter/die Reiterin kann nun ohne größere Schäden am Gelenk befürchten zu müssen, ihr pferdegerechtes  Training beginnen.

Nach ca 20 Minuten hat dieser Prozess sein Optimum erreicht. Das ist der Grund für diese Zeitangabe. Jetzt kann es richtig losgehen!

Und noch etwas! 20 Minuten Aufwären muss nicht langweilig sein! Hier kann man alle Lektionen schon üben, die das Pferd in einer höheren Gangart beherrschen soll, nach der Devise „Was Pferdchen im Schritt nicht kann, kann es in der höheren Gangart schon gar nicht!“

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